Verfasst von eZ Systems Deutschland

Die Technik lässt es längst zu, dem Nutzer personalisierten Content auszuspielen. Wir zeigen Ihnen, wie aus der Personalisierung Ihres Contens kein Großprojekt wird.

Website-Personalisierung muss nicht zwangsläufig ein riesiges Projekt werden. Wir zeigen, wie viele kleine Schritte, die einfache Personalisierungsfeatures beinhalten, viel Mehrwert liefern. Dieser Post zeigt auf, wie leicht es ist, personalisierte Websites zu implementieren, die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind. Dies stützt sich dabei auf eine einfache Taxonomie der Besucher, die ihre eigenen Präferenzen definieren können.

Erstellung von Relevanz und Interesse

Einfache Segmentierungsbeispiele können sich so nach verschiedenen Gruppen richten.

  • Auf einem Universitätsportal kann problemlos zwischen unterschiedlichen Zielgruppen wie Professoren, Studenten, Alumnis und potenziellen Studenten unterschieden werden.
  • Auf einem Immobilienportal lassen sich Menschen unterscheiden, die kaufen und mieten wollen.
  • Auf einem Stadtportal lassen sich Bürger, gewählte Beamte und Besucher adressieren.

Dies sind Segmentierungsbeispiele, die auf der Seite der Content-Erstellung nicht kompliziert sind. Wenn es darum geht, gezielte Home- und Landingpages zu liefern, dann sind sie einfach umzusetzen und können erhebliche Verbesserungen zur Performance für die Front-Page-Conversions beisteuern.

Nach diesem Beispiel nehmen wir für die eZ Platform das fiktive Online-Magazin Tasteful Planet, welches über Reisen und Essen berichtet. Das Publikum ist bekannt und es lässt sich erkennen, dass nicht alle gleichermaßen an jedem Inhalt interessiert sind. So lassen sich folgende verschiedene Profile klassifizieren:

  • Foodie
  • Traveller
  • Koch (in den Grafiken „Chef“)

Der Content lässt sich leicht an die Besucher ohne großen Mehraufwand ausspielen – dieser ist bereits vorhanden, sodass keine redaktionelle Last besteht. Für die Umsetzung mit der eZ Platform Enterprise Edition inkl. Studio sähe das folglich so aus:

Verwendung von Tags und Taxonomie zur Kategorisierung und Segmentierung der Benutzerbasis

Um die Kontaktdatenbank zu segmentieren, wird einfach eine neue Felddefinition zu den Benutzerprofilen hinzugefügt, um das Tagging der Benutzer mit dem Tags Bundle zu ermöglichen. Technisch ist dies ganz einfach:

  • Installation des Tags Bundle (das eZ Tags Bundle wird mit der eZ Platform Enterprise Demo Installation ausgeliefert).
  • Hinzufügen der Tag-Felddefinition zum User-Content-Type.
  • Die grundlegende Basis zur Kategorisierung der Benutzerinteressen ist geschaffen.

User Preference Field

Explizite Personalisierung: Benutzer für sich selbst sprechen lassen

Effektiver als die Vermutung der Benutzerinteressen ist, gezielt nachzufragen. Auf diese Weise können die Nutzerpräferenzen gespeichert und die Nutzer darüber informiert werden, wie ihre persönlichen Daten verwendet werden.

Auch bei der fiktiven Essens- und der Reisezeitschrift wird so vorgegangen. Der Nutzer wird zum Beispiel direkt nach dem Login gefragt, mit welchen Themen er sich am meisten identifiziert. Dabei wird er präzise darüber informiert, was die Intention der Informationssammlung ist. Experten nennen dies „Datenschutz durch Technik“ beziehungsweise „Privacy by Design“. Dies stellt sicher, dass die Regulierung im Bezug zu personenbezogenen Daten, wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), eingehalten wird.

Explizite Nutzerauswahl

Organisation der Segmente zur Leistungsmaximierung der Seiten

Mit dem oben erwähnten Setup kann schnell Wissen über die Nutzerpräferenzen gesammelt werden, das bei der Verwaltung der verschiedenen Landingpages genutzt werden kann, während Redakteure unterschiedliche Inhalte für das segmentierte Publikum auswählen können.

In dem Beispiel der Essens- und Reisezeitschrift wird ein Profiling-Block im Studio-Landingpage-Editor verwendet. Mit diesem Profiling-Block können verschiedene Variationen von Content für einen bestimmten Platzhalter in der Landingpage ausgewählt werden.

Platzierung eines User Profiling Blocks

Der Redakteur legt fest, welcher Content für verschiedene Segmente angezeigt werden soll und definiert zudem einen Fallback-Content – der Inhalt, der für Benutzer angezeigt wird, die keinem der Segmente entsprechen. Der Redakteur definiert auch die Priorisierung, nämlich welches Segment ausgewählt werden soll, wenn ein Benutzer zwei Segmenten angehörig ist. Das Setup für die einzelnen Profile könnte daher wie folgt aussehen:

  • Koch: Workshop mit dem Superstar-Chef Alice Waters (obgleich der Benutzer auch dem Segment Traveller angehört)
  • Nicht Koch, sondern Foodie: Neueste Bewertungen für die besten Streetfood-Festivals im Land
  • Weder Koch noch Foodie, sondern Reisender: Guide für die Reiseplanung des nächsten Sommers
  • Sollte der Benutzer in keine der drei Klassifizierungen passen, wird er mit dem voreingestellten Default-Content der Wahl versorgt.

Profiling Setup

Sobald dies veröffentlicht ist, ist ganz einfach ein simples Personalisierungsszenario implementiert.

Die vier Variationen der Seite für die vier zielgerichteten Besuchersegmente

Einfach und doch sehr effektiv!

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