Dieser Artikel erklärt, warum ein Content-orientierter Ansatz auf dem komplexen B2B Commerce-Markt erfolgreich sein kann, bei dem Standard-Commerce-Lösungen oft an ihre Grenzen stoßen. 

Zufälle können interessant sein. Während ich einen Artikel über Content und Commerce schreibe, fällt mir auf einer Website eines führenden Anbieters für die Erstellung von Commerce-Sites auf, dass nicht die eigene Lösung für die eigenen Content-Websites genutzt wird, sondern auf ein CMS eines anderen Herstellers zurückgegriffen wird. 

Dieses Paradox veranschaulicht die problematische Dichotomie zwischen Content und Commerce. Dieses Problem adressiert eZ Systems bei der Integration seiner CMS eZ Platform mit eZ Commerce und liefert eine einheitliche Content- und Commerce-Lösung für seine Kunden auf dem B2B-Markt. 

Mit der Unterstützung unseres Partners silver.solutions, aufbauend auf einer 18-jährigen Expertise im Commerce-Bereich, wurde so « eZ Commerce « gelaunched. Mit eZ Commerce ist es möglich Content und Commerce nahtlos zu verbinden, da es als Ad-on für unser CMS eZ Platform Enterprise Edition agiert und somit lediglich auf einer Technologie basiert. 

Darüber hinaus hat eZ Systems gerade im Content-Bereich Kunden wie die Stadt Hannover, die mehr als 120.000 Content-Objekte verwaltet, oder dem deutschen Medienmagazin Madsack, das fünfzehn Zeitungen in einer Instanz verwaltet. 

Dies ist eine der Haupteigenschaften von B2B Commerce-Websites: ihre reichhaltigen Inhalte. Als Beispiel kann unsere Referenz Bürkert genommen werden – einem weltweit führenden Hersteller von Mess-, Steuer- und Regelungssystemen für Flüssigkeiten und Gase. Bei Bürkert enthält ein Produkt dreißig Varianten, die jeweils zehn Spezifikations- und Compliance-Dokumente in vier Sprachen enthalten! 


B2B-Kunden sind hungrig nach Content. Wird ein Kunde bei der Beschaffung von elektropneumatischen Ventilen aus einen Impuls heraus kaufen? Wahrscheinlich nicht. Dieser Kunde wird alle Varianten unter allen Facetten vergleichen wollen und wird eine Suchmaschine mit mindestens 500 Facetten nutzen. Auch möchten Kunden über die Geschichte, Vermögenswerte und neuesten Nachrichten von ihrem Lieferanten Bescheid wissen und werden die Website besuchen, die alle Inhalte auf einer Site vereint und mit der Commerce-Website bereitstellt. 
 
Dies ist ein Schlüsselmerkmal: Ein modernes Content Management System muss mehrere Standorte effizient verwalten. Auf Dutzenden von perfekt differenzierten Sites mit individuellen Front-Ends sollte der Client in der Lage sein, Infrastrukturinstanzen, Content Tree, Rollen und Berechtigungen, Inhaltsdatenbanken, Benutzer-Backoffice und Suchmaschinen global zu teilen. 

Ist ein effizientes Content Management eine ausreichende Rechtfertigung für einen so komplexen Markt wie B2B Commerce? Wahrscheinlich nicht, weil komplexe und kritische Prozesse in B2B eine entscheidende Rolle spielen. Laut Forrester wird B2B Commerce stark, aber selektiv, in der Automobil-, Elektro-, Elektronik-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie wachsen, wo sehr hohe Service-Levels durch sehr eng integrierte Lieferketten unter hohen Sicherheitsanforderungen auferlegt werden. 
 
Die Positionierung von eZ Commerce ist auf diesen Automatisierungsbedarf dieser komplexen und kritischen Prozesse ausgerichtet. Die Integration mit ERP (Enterprise Resource Planning), Product Information Management (PIM) und CRM (Client Relationship Management) erfolgt nativ in der Lösung auf Unternehmensebene und in Echtzeit. 

Anhand unseres zuvor genannten Bürkert-Beispiels, können wir auch sagen, dass wenn sich ein Kunde anmeldet, die Site auf das ERP-System zugreift, um spezifische Preislisten und Lagerbestände mit Lieferbedingungen und Lieferzeiten anzugeben. Wenn ein Vertriebsmitarbeiter einen kundenspezifischen Vorschlag für diesen Kunden erstellt, erhält er Echtzeitpreise aus dem ERP und validiert seine benutzerdefinierten Preise mit den Vertriebs- und Technikteams. 
 
Mit eZ Commerce werden Prozesse mit Tools automatisiert, die die Zusammenarbeit, Planung, Versionen, Übersetzungen, Rollen und Berechtigungen verwalten. Besser als bei Open Source wird die Sicherheit von einem Unternehmensanbieter garantiert. Das Back-Office erfordert keine technischen Fähigkeiten und ermöglicht die schnelle Umsetzung komplexer Prozesse, was wiederum die Time-to-Market verkürzt. 
 
Schließlich kann eZ Platform Cloud, eine Platform-as-a-Service (PaaS) -Lösung, ebenfalls in integriert werden und kann somit den Entwicklungs-Staging-Produktions-Workflow vollständig automatisieren, indem B2B-Kuden eine agile und innovative "Standard-DevOps-Plattform" zur Verfügung gestellt wird. 

Daher ist es für einen Hersteller eines Enterprise Content Management Systems wie eZ Systems eine große Legitimation, in den komplexen, aber vielversprechenden B2B Commerce-Markt einzudringen. 

Erfahren Sie mehr zu eZ Commerce hier. Zur eZ Platform Cloud veranstalten wir ebenfalls am 28.11. von 13 - 14 Uhr ein Webinar, dass sich nicht nur mit Continuous Development beschäftigt, sondern auch auf Barrierefreiheit im Web eingeht. Hier können Sie sich anmelden.

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